ISBN: ISBN ISBN 978-3-8312-6428-3
  Minuten: 366
  Produktart: CD
  Sprachen: deutsch
  Extras: 6 CDs
  Bestellnummer: CDA16428
  Veröffentlichung: 07.09.2014
  Autor: 

uni auditorium - RELIGIONSPHILOSOPHIE, Paket

uni auditorium - RELIGIONSPHILOSOPHIE (CD), Paket
(6 CDs zum Vorzugspreis) Philosophie mit Prof. Dr. phil. Josef Schmidt SJ

Gibt es für uns einen Bezug zum Ewigen, Göttlichen, so dass die Welt nicht einfach „alles“ ist? Haben wir eine letzte Orientierung, einen letzten Halt? Die Antwort der Religion ist die, dass wir aus einem uns tragenden, aber auch uns beanspruchenden Sinngrund leben, in dem wir Halt und Orientierung finden und für den der Name „Gott“ steht.
Seit Beginn des kritischen Denkens im alten Griechenland wollte man diese Antwort im Diskurs denkend entscheiden.

Eine Vorlesungsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie, München.


Prof. Dr. Josef Schmidt
ist Professor für Philosophische Gotteslehre und Geschichte der Philosophie an der Hochschule für Philosophie, München.


Teil 1 (CDA16422):
GOTT ALS THEMA DER PHILOSOPHIE
Das Wort „Gott“ stammt aus dem religiösen Glauben und hat von dort seinen Inhalt. Die Religion gab zunächst in ihren Mythologien Antwort auf die Fragen: Woher kommen wir? Wie ist die Welt zu erklären? Im alten Griechenland begann man nach dem allgemeinen Ursprung (der „Arché“) in Begriffen zu fragen, die man aus der Anschauung der Natur oder des Denkens entnahm. Dies verband sich mit einer Religionskritik, die den Sinn hatte, über Gott oder das Göttliche Vernünftiges zu sagen. Grundlage für ein spannungsvolles Verhältnis zwischen Religion und Philosophie.


Teil 2 (CDA16423):
GRUND DER WELT UND LETZTE WAHRHEIT
Das philosophische Nachdenken über den religiösen Glauben hatte von Anfang an das Ziel, dem Wort „Gott“ eine von der Vernunft akzeptable Bedeutung zu geben. Aus diesem Bemühen sind Gedankengänge entstanden, die man später „Gottesbeweise“ nannte.
Der sogenannte „Kosmologische Gottesbeweis“ will nun zeigen, dass sich in unserem Begriff eines umfassenden Seins eine Selbständigkeit abzeichnet, ohne die unsere Welt nicht gedacht werden kann. Er macht deutlich, dass ohne sie der Begriff Gott seinen Vernunftgehalt einbüßen würde. Ähnliches lässt sich in einer Analyse unseres Verständnisses von Wahrheit zeigen.


Teil 3 (CDA16424):
HÖCHSTES GUT UND ABSOLUTE VERBINDLICHKEIT
Sollen unsere Bewertungen begründet sein, so setzen wir einen Maßstab der Beurteilung voraus. Platon nennt ihn die „Idee des Guten“. Die Gewissheit von einer letzten und unbedingten Gutheit, die nicht nur unsere subjektive Konstruktion ist, sondern ihre Gutheit aus sich selbst besitzt und somit alles Gute begründet, muss ebenfalls Bestandteil eines vernünftigen Gottesbegriffs sein. Der sogenannte „ontologische Gottesbeweis“ fasst all die Beweise in das Argument zusammen, dass unser Denken sich widersprechen würde, wenn wir nicht ein Höchstes und Unbedingtes voraussetzten.


Teil 4 (CDA16425):
PERSONALITÄT UND IHR TIEFERER GRUND
Kann jenes Höchste und Unbedingte in unserem Denken, Erkennen und Bewerten personal genannt werden? Zu dieser Frage gab es eine sehr kontroverse Diskussion in der Geschichte der Philosophie. Eine interessante Antwort gibt der christliche Gottesbegriff mit seiner Lehre von der Dreifaltigkeit. Sie besagt, dass Gott einerseits uns gegenüber steht als Du, zugleich aber auf unserer Seite ist, nämlich neben uns als Mensch und in uns als Geist. So ist uns ein personales Verständnis Gottes möglich, ohne dass wir ihn zu einem bloßen Gegenüber machen müssten.


Teil 5 (CDA16426):
DAS JENSEITIGE IST DIESSEITIG, DAS TRANSZENDENTE IMMANENT
Mit der Frage der Personalität Gottes hängt die nach seinem Verhältnis zur Welt zusammen. Wenn Gott sich von der Welt radikal unterscheidet, scheint er ihr gegenüberzustehen. Das Verhältnis ist nur in einer Einheit von Transzendenz und Immanenz zu begreifen.
Wie weit werden die verschiedenen Modelle des Gott-Welt-Verhältnisses, die in der Geschichte der Philosophie entwickelt wurden, wie Monismus, Dualismus oder Pantheismus der geforderten Differenz-Identität von Gott und Welt gerecht?


Teil 6 (CDA16427):
GLAUBE AN GOTT – EIN LETZTES VERTRAUEN TROTZ BOSHEIT UND LEID
Wie ist die Annahme eines allmächtigen und gütigen Gottes mit dem Übel und dem Bösen in der Welt vereinbar? Muss nicht eines von beiden Attributen Gott abgesprochen werden? Doch ist bei einer Trennung beider überhaupt noch von einer letzten Macht oder einer letzten Gutheit zu sprechen?
Mit einer prinzipiellen Antwort auf das Theodizee-Problem ist die Frage, warum es so viel Leid und Böses in der Welt gibt, nicht zu beantworten. Die Philosophie kann uns jedoch lehren, auch mit offenen Fragen zu leben. Sie weiß sich darin eins mit der Religion, die ihren Glauben als Vertrauen versteht.
 
 

 

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